Hunde und Umweltgesetze in München

  • Mitführen von Kotbeuteln: Hundebesitzer sind verpflichtet, immer ausreichend Kotbeutel dabei zu haben, wenn sie mit ihrem Hund unterwegs sind. In München gibt es sogar Spender, an denen kostenlos Beutel zur Verfügung gestellt werden, um die Einhaltung dieser Regel zu erleichtern.
  • Bußgelder: Das Nichtaufsammeln von Hundekot kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Stadt München nimmt die Durchsetzung dieser Regelung ernst, da liegengelassener Hundekot nicht nur ein Hygiene-, sondern auch ein Gesundheitsproblem darstellt.
  • Entsorgungsstationen und Mülleimer: In München sind spezielle Mülleimer für Hundekot sowie reguläre Mülleimer weit verbreitet. Hundebesitzer sind angehalten, den Kotbeutel in diesen Mülleimern zu entsorgen und nicht in der Natur liegen zu lassen oder in die Kanalisation zu werfen.
  • Biologisch abbaubare Beutel: Obwohl es keine explizite Vorschrift für die Verwendung von biologisch abbaubaren Beuteln gibt, empfiehlt die Stadt die Nutzung umweltfreundlicher Alternativen zu herkömmlichem Plastik, um die Umweltbelastung zu verringern.
  • Informationskampagnen: Die Stadt München führt regelmäßig Kampagnen durch, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Entsorgung von Hundekot zu schärfen. Diese Kampagnen zielen darauf ab, das Verantwortungsbewusstsein der Hundebesitzer zu stärken und die städtischen Vorschriften zu kommunizieren.
  • Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen: München arbeitet oft mit Tierverbänden und lokalen Gemeinschaftsgruppen zusammen, um Informationen zu verbreiten und das öffentliche Bewusstsein zu erhöhen.
  • Nacht- und Mittagsruhe: In München gelten spezifische Ruhezeiten, während derer besondere Rücksicht auf Lärmentwicklung genommen werden muss. Diese Zeiten sind typischerweise zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens sowie eine Mittagsruhe, die meist zwischen 12 und 15 Uhr liegt. Während dieser Zeiten sollte vermieden werden, dass Hunde durch Bellen oder anderes lautstarkes Verhalten die Ruhe stören.
  • Dauerhaftes Bellen: Ununterbrochenes oder regelmäßig wiederkehrendes Bellen, Heulen oder Jaulen eines Hundes, das über längere Zeiträume anhält, kann als Ordnungswidrigkeit angesehen werden. Dies gilt insbesondere, wenn es die Nachtruhe stört oder übermäßig während der Tagesruhe auftritt.
  • Verhaltensmodifikation: Für Hunde, die regelmäßig und intensiv bellen, empfiehlt es sich, eine Hundeschule zu besuchen oder einen Trainer zu konsultieren, um das Verhalten zu korrigieren. Solche Trainings können helfen, das Bellen auf ein normales Maß zu reduzieren und den Hund besser zu sozialisieren.
  • Beschwerdemanagement: Bei Beschwerden wegen Lärmbelästigung durch Hunde, kann das Ordnungsamt eingeschaltet werden, welches in manchen Fällen auch Bußgelder verhängen kann. Es ist daher ratsam, bei Beschwerden das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen und gemeinsam eine Lösung zu finden.
  • Ausreichende Beschäftigung und Auslastung als Präventionsmaßnahme: Oft bellen Hunde aus Langeweile oder wenn sie sich nicht ausreichend ausgelastet fühlen. Regelmäßige Spaziergänge und geistige Förderung können helfen, das Bellen zu reduzieren.
  • Richtige Haltung und Umgang: Eine artgerechte Haltung und ein guter Umgang sind entscheidend, um Verhaltensprobleme wie exzessives Bellen zu vermeiden. Dazu gehört auch, dass der Hund lernt, allein zu sein, ohne dabei zu bellen.
  • Innerhalb bebauter Gebiete: In Parks, auf Straßen und in Fußgängerzonen müssen Hunde an der Leine geführt werden. Dies gilt auch in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Spielplätzen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel und Einrichtungen: In öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden wie Ämtern oder Einkaufszentren ist das Anleinen ebenso Pflicht.
  • Ostpark: Hier gibt es einen großen eingezäunten Bereich, wo Hunde frei laufen und spielen können.
  • Englischer Garten: Obwohl im Englischen Garten grundsätzlich Leinenpflicht herrscht, gibt es ausgewiesene Bereiche, in denen Hunde ohne Leine laufen dürfen.
  • Riemer Park: Dieser Park im Osten Münchens bietet ebenfalls einen ausgedehnten Freilaufbereich für Hunde.
  • Lokale Regelungen prüfen: Informiere dich stets über aktuelle Regelungen bezüglich der Leinenpflicht in deinem Stadtviertel oder Park, da sich Vorschriften ändern können.
  • Rücksicht nehmen: Auch in Freilaufgebieten ist es wichtig, Rücksicht auf andere Parkbesucher und deren Hunde zu nehmen. Achte darauf, dass dein Hund gut sozialisiert ist und auf Abruf zu dir zurückkehrt, bevor du ihn von der Leine nimmst.
  • Sicherheit gewährleisten: Selbst in Freilaufgebieten sollte dein Hund unter Kontrolle sein, um Konflikte mit anderen Tieren oder Menschen zu vermeiden.
  1. Leinenpflicht: In den meisten Wasserschutzgebieten müssen Hunde angeleint werden. Dies verhindert, dass Hunde ins Wasser gehen und dort möglicherweise Verunreinigungen verursachen.
  2. Verbot des Freilaufs: In sensiblen Zonen kann sogar ein komplettes Verbot für das Freilaufen von Hunden bestehen. Diese striktere Regelung soll verhindern, dass Hunde die Uferbereiche stören oder durch ihr Verhalten die Wasserqualität gefährden.
  3. Entsorgung von Hundekot: Hundebesitzer sind verpflichtet, den Kot ihrer Hunde aufzusammeln und sachgerecht zu entsorgen, um eine Verschmutzung des Wassers zu vermeiden. Im Kot enthaltende Stoffe wie Stickstoff und Phosphor, können in hoher Konzentration das ökologische Gleichgewicht von Gewässern stören.